Matthias Romir

  • Jonglage

Matthias Romir

Matthias Romir ist mit den Festivals der europäischen Jonglierszene groß geworden. Dort lernte er
vor über 20 Jahren schon als Kind die Bühne kennen und lieben. Seit 2008 ist er mit seinen
Soloshows und verschiedenen Showproduktionen wie der Tiger Lillies´ Freakshow oder der Funky
MaMa Fire Crew weltweit auf Tour. Der Autodidakt ist bekannt für seinen narrativen Jonglierstil,
gepaart mit schrägem Humor und unberechenbaren Charakteren.

Workshops

Jonglieren für Alle
Wenn man als Jongleur mit Nichtjongleuren spricht, hört man sehr oft den Satz: „Ich kann das nicht!“
Viele Menschen lassen sich von der Schwierigkeit von so genannten Grundmustern der Jonglage
davon abhalten, die Kunst des Werfens, Fangens und Manipulierens für sich als Ausdrucksmittel zu
entdecken. Dabei gibt es abseits dieser Muster und ihrer Vorübungen für JEDEN so viel zu
entdecken. Mit Bällen und Alltagsgegenständen erkunden wir in spielerischen Situationen die
Zusammenhänge zwischen Objekt, Körper und Raum. Für Jongleure mit oder ohne Vorkenntnisse.

3=2+1: Eine Methode zur improvisierten Keulenjonglage
Der Grundgedanke: Jonglieren mit drei Gegenständen ist Jonglieren mit zwei Gegenständen und
einem Gegenstand zur gleichen Zeit. Wir wollen uns damit beschäftigen, was man alles mit einer
Keule und was mit zwei Keulen machen kann und wie man das gleichzeitig tut, ohne darüber
nachdenken zu müssen. Mit etwas Geduld und Fleiß eignen sich die Workshopteilnehmer ein
„unregelmäßiges Grundmuster“ an, das eine ideale Basis für die improvisierte Jonglage darstellt.

Bühnenpräsenz
In kleinen Sequenzen und Übungen arbeiten wir an Themen, die für jeden, der eine Bühne betritt,
von grundlegender Bedeutung sind: Wie lenke ich den Fokus? Wie bekomme ich ein Gefühl für
Timing? wie erzeuge ich Spannung und wie halte ich sie? Wie fülle ich den Raum? Was ist überhaupt
meine Motivation, auf die Bühne zu gehen? Neben allgemeinen Übungen mit der ganzen Gruppe,
soll es auch genügend Zeit geben, fertige oder unfertige Arbeiten der Teilnehmer zu zeigen und in der
Gruppe zu analysieren.